Yasin wuchs im westlichsten Bundesland Österreichs in Vorarlberg auf. Er sprang schon immer gern wie eine Bergziege auf den steilen Hängen der Alpen auf und ab, mit der Hoffnung, mehr von seinen Genossen (Gämse, Böcke, Luchse) zu entdecken.
Im frühen Kindesalter schon, machte er viele Höhenmeter mit Rädern, da es in einem 300 Seelendorf auf 800m nicht viele andere Möglichkeiten als auf steilen Hängen zu radeln gibt. Als er dann auch entscheiden musste, wie er seinen Lebensunterhalt verdienen soll, entschied er sich, nach der Weiterbildenden Schule den Beruf des Bautechnischen Zeichners zu erlernen. Nach kurzer Zeit merkte er jedoch, dass er eigentlich mehr Interesse für Ethnologie hatte, und so zog er nach Wien, um sich dem Studium der Kulturen zu widmen. Durch seine Eltern hatte er die Sprache und das Land der Türkei kennen- und liebengelernt; folglich ist sein Studium in Richtung Turkologie ausgerichtet.
So wie aber auch Bergziegen ihren Auslauf brauchen, so macht sich Yasin immer gerne auf den Weg in die Natur wo er gerne neue (alte) Wege entdeckt und sich auch Zeit für die Stille nimmt, und große Rationen an Land, Berg und Meeresluft braucht.